Sub-Lizenz und AVV
Sauberer rechtlicher Rahmen: Das Studio bleibt Hauptauftragnehmer für den Endkunden, wir sind dokumentierter Subunternehmer mit eigener Auftragsverarbeitungs-Vereinbarung.
Ein kreatives Studio, das wunderschöne Webseiten baut und über zwanzig Endkunden in der laufenden Betreuung hat - aber kein 24/7-Bereitschaftsmodell aufbauen will. Wir übernehmen die technische Wartung im Hintergrund. Endkunden erfahren nie unseren Namen: Das Studio bleibt der Ansprechpartner und bekommt monatliche Berichte mit dem eigenen Logo.
Das Studio liebt das Bauen: das Konzipieren, Gestalten und Umsetzen einer neuen Webseite. Wartung war organisatorisch und finanziell nie ein Schwerpunkt - aber Endkunden erwarten nach dem Launch laufende Pflege. Jahrelang lief das nebenbei, und es lief nicht gut: Endkunden, die am Wochenende anriefen, Plugin-Updates, die niemand gepflegt hatte, Sicherheitsvorfälle ohne Bereitschaftsmodell.
Die kreative Arbeit litt unter dem Wartungs-Stress, das Wartungs-Geschäft brachte aber zu wenig Marge, um eigenes Personal aufzubauen. Ein klassischer Zwiespalt kleiner Agenturen.
Gesucht war ein technischer Partner, der die Wartung übernimmt, ohne den Endkunden gegenüber sichtbar zu werden. Das Studio sollte der einzige Ansprechpartner bleiben - inklusive Berichten, Kommunikation und Eskalation.
Damit der Endkunde von uns nichts mitbekommt, muss die Operation diszipliniert sein. Die Grundlagen haben wir gemeinsam mit dem Studio gelegt.
Sauberer rechtlicher Rahmen: Das Studio bleibt Hauptauftragnehmer für den Endkunden, wir sind dokumentierter Subunternehmer mit eigener Auftragsverarbeitungs-Vereinbarung.
Alle Endkunden-Sites auf einen gemeinsamen Stand gebracht: aktuelle WordPress-, PHP- und Plugin-Versionen, Backup-Routine, Monitoring-Anbindung.
Monatliche Wartungsberichte je Endkunde, automatisch generiert, mit dem Logo und der Markensprache des Studios. Der Endkunde bekommt einen sauberen Bericht, ohne dass wir irgendwo auftauchen.
Ein klarer, kurzer Prozess für neue Endkunden: Zugänge, Bestandsaufnahme, Erstwartung, Aufnahme in Monitoring und Backup-Routine - meist binnen einer Woche.
Sicherheits- oder Verfügbarkeits-Vorfälle gehen nie direkt an den Endkunden. Wir handeln, dann melden wir an das Studio - und das Studio kommuniziert in seinem Tonfall.
Eigene, getrennte Backup-Pipeline pro Endkunden-Site, keine Vermischung. Restore-Tests im Quartal, dokumentiert.
Wartung ist hier kein Sonderfall, sondern Routine - identisch für jede Site. Das macht die Operation skalierbar und das Endkunden-Erlebnis konsistent.
Pro Site erst Staging-Test, dann Live-Ausrollen außerhalb der Endkunden-Hauptzeiten. Bei Problemen Rollback und Information an das Studio - der Endkunde bekommt davon nichts mit.
Erreichbarkeit, Sicherheits-Events, Performance-Trends auf allen Endkunden-Sites. Reaktion bei Alarm in Minuten - 24/7, auch wenn das Studio Wochenende hat.
Generierte Wartungsberichte je Endkunden-Site, im Layout des Studios. Das Studio gibt frei oder ergänzt - und verteilt die Berichte dann selbst an seine Endkunden.
Gemeinsamer Blick auf den Bestand: Welche Endkunden-Sites laufen sauber, wo sehen wir mittelfristige Risiken, welche neuen Sites kommen ins Wartungs-Boot.
Tickets und Slack-Channel mit dem Studio. Kein Kontakt zu Endkunden, niemals.
Berichte und Mails gehen mit Studio-Absender raus. Wir tauchen in keiner Mail-Signatur auf.
Transparente Pauschale je Endkunden-Site - planbar, skalierbar, klar abgrenzbar von Neukunden-Projekten.
Standardprozess für neue Endkunden-Sites. Das Studio meldet, wir übernehmen - ohne neuen Vertrags-Vorlauf.
Auf einer der vom Studio betreuten Anwaltskanzlei-Sites kam es im Sommer 2024 zu einem großangelegten Brute-Force-Angriff auf den Admin-Login: mehrere tausend Versuche aus wechselnden IP-Bereichen, automatisiert, gezielt auf bekannte Standard-Nutzer.
Unser Monitoring hat den Angriff innerhalb von zwei Minuten erkannt. Das System hat die IP-Bereiche progressiv blockiert und eine zusätzliche WAF-Regel auf den Login-Pfad gelegt, während unsere Bereitschafts-Entwickler die Logs analysierten und die Angriffs-Signatur dokumentierten.
Die Site blieb durchgängig öffentlich erreichbar, der Login war während des Angriffsfensters nur von vertrauten IP-Adressen aus möglich. Die Endkundin, die Anwaltskanzlei, hat von dem Vorfall überhaupt nichts mitbekommen. Das Studio erhielt noch am selben Tag eine kurze Information und zum Quartalsende einen sauberen Bericht - genau so, wie es seinen Endkunden gegenüber kommunizieren wollte.
Unsere Endkunden glauben, wir hätten ein Tech-Team mit 24/7-Bereitschaft. Tatsächlich haben wir HTMLHELD. Beides fühlt sich für den Endkunden gleich an - aber wir können weiter machen, was wir am besten können: bauen.
Wir übernehmen die laufende Pflege Ihrer Endkunden-Sites - unsichtbar für Ihre Kunden, planbar für Sie. Erstgespräch unverbindlich, danach ein konkreter White-Label-Vorschlag.